Unser Logo


Mit unserem Logo möchten wir ausdrücken was unseren Trägerverein bewegt, wie unsere Sicht auf unsere Kinder ist und wie wir uns Schule für diese vorstellen.

 

Kein Führer, kein Lehrer kann die persönlichen Bedürfnisse eines jeden Schülers erraten und die Reifezeit, die er braucht. Wenn Sie das Kind aber frei sein lassen, wird sich uns all das unter der Führung der Natur zeigen.

 

- Maria Montessori -

 

Schon Maria Montessori stellte fest, dass der innere und damit natürliche Bauplan eines jeden Menschenkindes festgelegt ist. Das Kind will wachsen, es will reifen und lernen, es will zu einer selbstständig denkenden und eigenständigen Persönlichkeit werden. Es will unabhängig werden und benötigt um dies zu erreichen eine Umgebung, die dies zulässt. Eine Umgebung in der eine natürliche Entfaltung, gemäß der eigenen Reife, jederzeit möglich ist.

 

Denken Sie an den kleinen Schössling. Können Sie seine Natur verändern? Können Sie ihn zu einer anderen Baumart machen? Natürlich nicht. Aber sie können sicherstellen, dass er genügend Licht bekommt. Sie können dafür sorgen, dass er eine nährstoffreiche Erde und einen fruchtbaren Boden hat. Sie können ihn stützen, wenn er das benötigt, genauso wie Sie die Stützen wieder wegnehmen können, sobald diese die Fähigkeit des Baumes, alleine zu stehen, behindern. Wenn wir unsere Unterstützung über Bedarf aufzwingen, hinterlässt sie Narben am Stamm des heranwachsenden Baumes, und dennoch wächst der Baum beharrlich weiter. Seine Umgebung wird bestimmen, ob er stark und aufrecht wächst oder ob er gezwungen wird, sich zu biegen und zu verdrehen, um sicherzugehen, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden

 

- Catherine McTamaney -

 

Damit war die Idee geboren, dass unser Logo die Gestalt eines Baumes haben sollte!

 

Frei sein lassen, bedeutet die Kinder einzubeziehen und mitwirken zu lassen. Uns von den Kindern leiten zu lassen. Hinzusehen! Ihre Interessen und Bedürfnisse zu erkennen und daraus die passende vorbereitete Umgebung für sie zu gestalten!

 

Daraus entstand der Stamm unseres Baumes! Die Hand des Kindes! Die mitwirkende Hand!

 

Wir können die Natur unserer Kinder, wie sie lernen und wachsen wollen, nicht verändern. Aber wir können ihnen Steine in den Weg legen, in dem wir versuchen den Weg der Kinder anzupassen nach unseren Vorstellungen. Wie sie lernen sollen und wann sie etwas lernen sollen. Aber jedes

 

Kind ist verschieden, jedes Kind ist anders und hat andere Interessen und Bedürfnisse. Wir können sie nicht in eine vorgefertigte Schablone zwängen und wenn wir es doch versuchen, wird es uns nicht in dem Maße gelingen, welches wir uns erhofften.

 

Der Verein "Natura - natürlich wachsen und lernen" e.V. möchte sich zur Aufgabe machen dem Kind in seiner natürlichen Entwicklung zu dienen. Wir möchten den Kindern den Raum geben sich frei und ihrem inneren Bauplan gemäß zu entfalten , zu lernen und wachsen zu können. Wir möchten jedes Kind als das Individuum sehen, als das es geboren wurde. Mit seinem ganzen großartigen Potential. Wir wissen, dass jedes Kind sich bei einer optimalen vorbereiteten Umgebung zu einem in der Gesellschaft und der Gemeinschaft bestehenden Erwachsenen entwickeln wird. Einem Erwachsenen, der dazu beitragen wird respektvoll mit jedem Lebewesen und der Natur umzugehen.

 

Dies bedeutet auch, dass Kinder schon von Beginn an, in alle Elemente der Gesellschaft gleichwürdig mit einbezogen werden sollten. Auch, wie man gemeinsam Lösungswege findet, wie man trotz unterschiedlicher Meinung, gemeinsam friedliche Entscheidungen treffen kann, die alle Mitglieder der Gemeinschaft tragen können.

 

Die soziokratische Kreismethode bezieht jedes Mitglied ein. Jede Meinung, jeder Einwand, jedes Bedürfnis wird gehört und dann darüber beraten, diskutiert und Lösungen gesucht. Diese wichtigen Kompetenzen zu erlernen, benötigen Zeit und reifen mit den Jahren. Und müssen praktisch daher immer wieder angewandt werden können. Die Soziokratie, ist die Weiterentwicklung der Demokratie, in welcher es zwar durch Beschlüsse ebenfalls zu einem gemeinschaftlichen Entschluss kommt, viele Einzelstimmen aber auch untergehen können. Die Soziokratie ist es also, die daher ein Bestandteil unseres Schulalltages wird.

 

Diese Kreise der Soziokratie finden sich somit in unserer Baumkrone wieder.

 

Unsere Schule soll ein zweites Zuhause für die Kinder werden. Sie sollen sich darin wirklich wohlfühlen, gesehen und geachtet werden, wie sie sind und wer sie sind. Die Schule wird unsere Kinder viele Jahre ihres Lebens begleiten. Zu jeder Zeit des Jahres. Im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter. Diese Jahreszeiten werden nach den Lehren von Maria Montessori mit ganz bestimmten Farben verbunden. Grün (Frühling), Gelb (Sommer), Rot (Herbst) und Winter (Blau).

 

Mit diesen Farben wurden die Kreise der Baumkrone angefüllt.

 

Wir möchten eine ganzheitliche Schule für unsere Kinder schaffen. Eine Schule, in welcher es nicht nur um Lehrpläne geht. Nicht darum geht ausschließlich Lernstoff zu vermitteln, der für einen Abschluss benötigt wird. Es wäre für unser Leben auch nicht ausreichend. Wir müssen unsere Kinder im Gesamten sehen. Ihr natürlich vorhandenes Potential und die Chancen darin, wenn wir sie nur natürlich wachsen und lernen lassen.

 

Es ist deshalb nötig, dass wir dem Kind die Möglichkeit geben, sich in Übereinstimmung mit den Gesetzen seiner Natur zu entwickeln, sodass es stark werden kann und, wenn es stark geworden ist, sogar noch mehr tun kann, als wir zu hoffen gewagt haben.

- Maria Montessori -